Feuerwehrausflug Juni 2018 nach Berlin – schön war’s!

Freitag, 8.6.2018

12:00 Uhr Abfahrt FFW Haus Voglarn

ca. 16:00 Uhr Brotzeit Knacker und Brezen auf einer Autobahnraststätte

ca. 19:30 Uhr Ankunft im H 24 Hoteltow in der Potsdamer-Straße 53 Teltow

20:30 Uhr Abendessen Landhotel Diana gegen über vom Hotel .

Samstag, 9.6.2018

8:00 Uhr Abfahrt nach Fahlhorst in Uniform, 8.30 Uhr Eintreffen der Vereine, anschließend feierlicher Umzug durch den Ort.

10:00 Uhr Beginn der Wettkämpfe

ab 11:30 Uhr Mittagessen anschließend Rückfahrt zum Hotel

ca. 14:00 Uhr fährt der Wehrführer von Fahlhorst Klaus Klermit uns nach Berlin zu einer Stadtführung.

Anschließend lassen wir das Fest in Fahlhorst ausklingen oder man begibt sich mit der S-Bahn (15 min vom Hotel) nach Berlin.

22:30 Uhr fährt der Bus von Fahlhorst zurück ins Hotel.

Sonntag, 10.6.2018

9:00 Uhr räumen der Hotelzimmer, 9:30 Uhr Abfahrt

ca 12:00 Uhr Mittagessen im Gasthaus Frank Köditz

13:00 Uhr Besichtigung des Grenzland Museum Mödlareuth

ca. 15:00 Uhr Heimfahrt
Die Fahrtkosten übernimmt der Verein, Getränke und Brotzeit ist gesorgt.

Bitte mitnehmen: Uniform und unser Feuerwehr T-shirt (wer eins hat). Kosten für Übernachtung: Einzelzimmer 55,-Euro, Doppelzimmer 70,- Euro (pro Person 35,-) mit Frühstück (immer ab 7:00 Uhr)

Anmeldung: Bis 25.4.2018 bei Alois Pangratz Tel: 08548/911241 oder Handy: 0170/2667913

Generalversammlung 2018

Gerneralversammlung 2018k

Sie freuen sich über die gute Entwicklung bei der Voglarner Feuerwehr (v.l.): Die Mitglieder der Vorstandschaft zusammen mit Kreisbrandmeister Markus Stöckl (l.), Vorstandsvorsitzendem Norbert Reindl (4.v.l.), Bürgermeisterin Uschi Berthold (3.v.r.) und Kommandant Alois Pangratz (r.)

Die Feuerwehr Voglarn nimmt jetzt Kinder ohne Altersbeschränkung in den Verein auf, die Satzung wurde entsprechend geändert und einstimmig bei der Jahreshauptversammlung beschlossen.

Laut Vorstandsvorsitzendem Norbert Reindl sind diese Mitglieder ab 14 Jahre auch wahlberechtigt. Der spätere Eintritt in die Jugendfeuerwehr bleibe damit unverändert. Als Betreuer für die Kindergruppe stellte sich Anton Maroth zur Verfügung, der Kraft seines Amtes auch Mitglied der Vorstandschaft wird. Ein offener Beisitzerposten wurde ebenfalls besetzt: Gewählt wurde einstimmig Bernhard Hain.

In einer Schweigeminute wurde der im abgelaufenen Jahr verstorbenen Kameraden Sigfrid Dötter und Ludwig Wimmer gedacht.. Die Wehr hat 149 Mitglieder, darunter 29 Aktive und 8 Jugendliche. Höhepunkt im vergangenen Jahr sei das Einweihungsfest des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges gewesen. Der Schulungsraum der Wehr wird auch anderweitig genutzt, für heuer gibt es erste Terminreservierungen, zum Beispiel für den Vortrag „Digitale Medien, Paradies oder Hölle?“

Reindl nannte als Termin den Ausflug vom 8. bis zum 10. Juni nach Berlin, man wolle unter anderem am 85. Jubiläumsfest der Feuerwehr Fahlhorst teilnehmen. Gleichzeitig findet das Feuerwehrfest in Pleinting statt, so dass die Truppe gesellschaftlich gut gefordert ist. Der Maibaum, der beim Maifest aufgestellt wird, wird heuer von Thomas Sonnleitner gestiftet.

Rund 1615 Stunden seien an Einsätzen, Terminen und Veranstaltung  übers Jahr hinweg durch die Feuerwehr geleistet worden, so Kommandant Alois Pangratz. Der Feuerwehrführerschein sei an Michael Asen, Josef Hager, Sebastian Hain, Christian Pangratz, Daniela Sterner, Katrin Sterner, Bettina Weideneder und Alois Wimmer ausgehändigt worden, als „Fahrlehrer“ fungierten Bernhard Hain, Anton Maroth, Alois Sterner, Josef Sterner und Alois Pangratz. Beim Rückblick über die Aktivitäten der Feuerwehrjugend wurde von Jugendwart Sebastian Hain besonders die Jugendübung mit allen Gemeindefeuerwehren beim Anwesen Bock in Voglarn hervorgehoben.

Beschlossen wurde, die Amtszeit der Vorstandschaft und der Kassenprüfer auf sechs Jahre zu verlängern, die nächsten Wahlen finden somit 2019 statt.

Zweite Bürgermeisterin Uschi Berchthold würdigte den Mut der Feuerwehr, Kinder aufzunehmen. Als jüngste Besonderheit aus Voglarn  hob sie den Film von der Cold Water Challenge „Biberrettung“ hervor. Kreisbrandmeister Markus Stöckl sagte, „bei euch Voglarnern ist die Feuerwehrmitgliedschaft ja schon fast in die Wiege gelegt“. Ein Höhepunkt sei der Kauf des neuen Feuerwehrfahrzeugs gewesen. Es sei „gewaltig viel Arbeit“ zu tun gewesen, bis das Fahrzeug zusammengestellt, bestellt und eingeweiht war. „Das Geld von der Marktgemeinde Fürstenzell und den staatlichen Zuschüssen ist hier sehr gut angelegt. Schulungen und Weiterbildungen machen sich bezahlt“, sagte Stöckl. „Man sieht es immer wieder bei den Katastropheneinsätzen im Landkreis Passau, der mittlerweile routiniert und bestens auf Katastropheneinsätze vorbereitet ist“.

Cold water challenge

Herzlichen Dank an die Feuerwehr Mittich, die uns zur cold water challenge nominiert haben. Nichts zu tun kam für uns nicht in Frage. Was daraus geworden ist, findet Ihr hier:

Fahrzeugweihe 2017

Das ganze Dorf Voglarn ist am Sobp-FF-Voglarn-LF-Weihe-Ehrenzeichen-30-04-17 (11)_knntag auf den Beinen gewesen, um mit der Feuerwehr die Einweihung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF) zu feiern.

Am Ende seiner Predigt beim Gottesdienst unter strahlend blauem Himmel äußerte Pfarrvikar Pater Joseph Amalraj den Wunsch, dass die Einsatzkräfte „ein Segen bleiben für uns alle hier“. Als „die Samariter der neuen Zeit“ bezeichnete der Landrat die Aktiven der Wehr.

Einigen besonders treuen Dienstleistern heftete er Ehrenzeichen an.

„Voglarn feiert- und das zurecht“, unterstrich Landrat Franz Meyer in seiner Ansprache. Neben einer guten Ausbildung und Kameradschaft bräuchten die Feuerwehren auch gutes Werkzeug. Meyer sprach von der gemeinsamen Verantwortung, in die sich die Feuerwehren des Landkreises hervorragend einbrächten. „Denn letztlich können wir nur gemeinsam die großen Lasten stemmen.“ Auch die Feuerwehr Voglarn und deren Beitrag für das neue Fahrzeug seinen ein Beispiel für den Teamgeist von Feuerwehren, Kommunen, Landkreis und Freistaat.

Der Landrat nutzte die Gelegenheit, Ehrenzeichen des Freistaats Bayern für 25- und 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst an Kräfte der Voglarner Wehr zu überreichen. Viel wichtiger als die notwendige Ausstattung sein die persönliche Leidenschaft für die Feuerwehr, das Ehrenamt und das Engagement für die Heimat, erklärte Meyer. „Die Bereitschaft, in der Feuerwehr für andere seine Freizeit zu opfern, ist ein großartiger Beitrag für bürgerschaftliches Engagement“, stellte er fest.

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Das Ehrenzeichen in Gold mit Urkunde, von Innenminister Joachim Hermann unterzeichnet, erhielten Max Dicklhuber und Franz Hager für 40 Jahre aktiven Dienst. Die Auszeichnung in Silber für 25-jährige Dienstzeit in der aktiven Truppe ging an Stefan Huber, Hans Loher, den Vorsitzenden Norbert Reindl und Hans Stadler. Eine ganze Reihe verdienter Mitglieder durfte sich über die Ehrenamtskarte des Landkreises Passau freuen.

Menschen nicht nach Erfolg oder Misserfolg zu beurteilen, sondern sie anzunehmen, wie sie sind, und sich darüber freuen, dass sie da sind, das legte Pater Joseph den Teilnehmern am Gottesdienst , den Musiker der Marktkapelle Ortenburg sowie eine Gruppe aus dem Großen Chor und Rhythmo-Chor der Pfarrei Jägerwirth unter Leitung von Rosemarie Krautloher umrahmten, ans Herz. Auf diese Weise gebe es Begegnung mit Jesus, bekundete der Geistliche. In einer der von Anton Maroth vorgetragenen Fürbitten ging es um den Schutz der Aktiven, damit sie nach dem Leitsatz „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ handeln können.

Die große Freude, nach der 125-Jahr-Feier 2011 und der bp-FF-Voglarn-LF-Weihe-Ehrenzeichen-30-04-17 (17)_kEinweihung des Gerätehaus-Anbaus 2014 nun die Segnung des neuen Fahrzeugs – optimal für die Belange der Voglarner Wehr zugeschnitten – feiern zu dürfen, brachte der Feuerwehr-Vorsitzende Norbert Reindl zum Ausdruck. Dieser Ersatzbeschaffung sei der Marktgemeinderat gern nachgekommen, verkündete Bürgermeister Manfred Hammer bei der Schlüsselübergabe unter Hinweis auf den einstimmigen Beschluss für diese Investition mit einem Eigenanteil von 121000 Euro für die Kommune bei einem Staatszuschuss von 24000 Euro.

Die Historie der Neuanschaffung und Details zum TSF auf Fahrgestell Mercedes Sprinter mit Allradantrieb, und sechs Sitzplätzen , eingebautem Notstromaggregat, ausfahrbarem Lichtmast und Rundum-Beleuchtung sowie praktischem Wechselsystem für die verschiedenen Einsatzschwerpunkte ließ Kommandant Alois Pangratz das Publikum wissen. Als Haupteinsatz zwecke beschrieb er Hochwasser, Wasserförderung, Brandbekämpfung und Ausleuchtung bei Verkehrsunfällen. Pangratz‘ Dank galt allen Mitwirkenden in der Beschaffung des Fahrzeugs, mit dem nach seinen Worten bereits vier Einsätze absolviert worden sind.

Als Ersatz für den fehlenden Wassertank im TSF überraschte eine Abordnung der Jägerwirther Paten-Feuerwehr  die Voglarner Truppe mit einem „Mini-Tank“, gefüllt mit „Sonderlöschmittel“, als Geschenk. Unter Hinweis auf Ausführungen von Pater Joseph während des Gottesdienstes verglich Kreisbrandrat Josef Ascher die Aktiven, die den entsprechenden Einsatz des neuen Fahrzeugs gewährleisten, mit Engeln. Er rief sie dazu auf, nicht zu schnell zu „fliegen“, damit sie stest sicher am Ort des Geschehens ankommen.

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Generalversammlung 2017

Freiwillige Feuerwehr Voglarn konnte die 2.Bürgermeisterin vom Markt Fürstenzell als 150. Mitglied in den Verein aufnehmen – Fluthelferabzeichen und Dienstgradabzeichen wurden verliehen

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Übergabe der Fluthelferabzeichen durch Alois Pangratz, KBI Hans Walch und Ursula Berchtold an (v.l.): Christian Loher, Josef Serner, Hans Loher, Katrin Sterner, Daniela Sterner, Josef Hager, Bettina Weideneder, Christian Bibelriether, Michael Hirsch, Sebastian Hain, Bernhard Hain, Thomas Zöls, Martin Asen, Christian Ebner, Hans Asen.

Im Schulungsraum der freiwilligen Feuerwehr Voglarn konnte Vorstand Norbert Reindl 61 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung begrüßen, darunter die 2.Bürgermeisterin vom Markt Fürstenzell Ursula Berchtold, Kreisbrandinspektor Walch Hans, Ehrenvorstand Sepp Huber und Ehrenkassier Franz Hager.
Mit dem Gedenken der verstorbenen Kameraden begann der Vorstand die Jahreshauptversammlung, besonders gedacht wurde an Preiß Josef, der im Jahr 2016 verstarb.
Der Schulungsraum war 2016 sehr gut genutzt, so wurden neben den internen Feuerwehrveranstaltungen auch überregionale Veranstaltungen (Digitalfunkschulungen, Vorträge und Schulungen von Nachbarvereinen usw.) abgehalten. Dass auch 6 Geburtstage in den Räumlichkeiten gefeiert wurden, zeigt die Akzeptanz der Bevölkerung.
Der Verein zählt aktuell 146 Mitglieder, 115 Männer und 31 Frauen, 41 aktive, 8 Jugendliche, 23 Förderer, 3 Ehrenmitglieder und 71 passive Mitglieder. 16 aktive Feuerwehrmitglieder nahmen an der Leistungsprüfung teil. Neu in die Jugend aufgenommen wurden Sebastian Bock, Manuel Pflieger und Valentina Bibelriether. Als förderndes, 150. Mitglied konnte noch die 2.Bürgermeisterin Ursula Berchtold gewonnen werden.
Für 2017 steht als wichtigstes Fest die Fahrzeugweihe mit Ehrungen am 30.4.2017 an. Als Vorlauf zu diesem Fest wird am 28.4. der in diesem Jahr von Bernhard Greiler gestiftete Maibaum aufgestellt. Die Feuerwehr beteiligt sich auch am Feuerwehrfest in Indling am 25.6.2017.
Der 1.Kommandant Alois Pangratz berichtete mit seinem Jahresbericht von 2016 von einer ganzen Menge an Veranstaltungen, Übungen, Schulungen und den Unwettereinsätzen bzw. Katastropheneinsätzen. Mehr als 2000 Stunden sind so von allen Mitgliedern aufgebracht worden.
Norbert Reindl und Alois Pangratz bedankten sich bei der gesamten Vorstandschaft für ihre Arbeit, bei den Zeugwarten, bei Stefan Huber für die Zeltverwaltung, beim „Einsager“ Bernhard Hain, den Küchenhelferinnen und den Reinigungsdiensten für die geleisteten Stunden. Besonderer Dank ging an Anderl Sageder für die aufopferungsvolle Pflege der Aussenanlagen sowie Josef Krautloher und Hubert Asen für die Spende und die perfekte Verdelung der „Feuerwehrsau“. Auch bei der Marktgemeinde Fürstenzell für die reibungslose Beschaffung des neuen TSF und bei der Feuerwehrführungsebene Hans Walch und Markus Stöckl für die gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres bedankten sich die beiden.
Christian Pangratz, neben Sebastian Hain und Florian Zöls als Fahnenjunker aktiv, absolvierte im Februar 2017 den Zeugwartlehrgang TSF in Regensburg. Seine beiden Fahnenjunkerkollegen besuchten 2016 mit Manuela Pangratz die modulare Truppausbildung.
In seiner Funktion als neuer Jugendwarts konnte Sebastian Hain bereits über eine Vielzahl an Übungen, Veranstaltungen und Prüfungen der Jugendfeuerwehr berichten.
Von der Kassiererin Marion Hager wurde der Kassenbericht vorgetragen, geprüft wurde die Kasse von Johann Greiler und Johann Ebner, eine Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft wurde einstimmig angenommen.
Das Fluthelferabzeichen wurde von KBI Hans Walch und Kommandant Alois Pangratz verliehen an:
Johann Asen, Martin Asen, Michael Asen, Christian Bibelriether, Christian Ebner, Josef Hager, Bernhard Hain, Sebastian Hain, Hans Loher, Christian Loher, Daniela Sterner, Josef Sterner, Katrin Sterner, Josef Voggenreiter , Bettina Weideneder, Thomas Zöls und Michael Hirsch jun.
2. Kommandantin Susanne Bibelriether hat die Vorstellung der Ehrenamtskarte übernommen, bei der zum Beispiel an verschiedenen Freizeit und Sport Angeboten freier oder Vergünstigter Eintritt gilt. Näheres unter zu finden unter „www.ehrenamtskarte.bayern.de“ .
2. Bürgermeisterin Ursula Berchtold überbrachte den Dank der Gemeinde an die Feuerwehr Voglarn für die geleistete Arbeit und Stunden der Feuerwehr. Bei der Fahrzeugvorstellung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs am 22.Januar konnte Sie schon feststellen, dass das neue Auto sehr gut für Voglarn zugeschnitten ist. Technische und zeitgemäße Ausstattung ist zum heutigen Zeitpunkt sehr wichtig für die Einsätze. Mit den Worten „für die Zukunft das allerbeste und weiterhin eine gute Voglarner Feuerwehrgesellschaft“ bedankte sich die Frau Bürgermeisterin.
Kreisbrandinspektor Hans Walch bedankte sich für die Einladung von Seiten der Feuerwehr, macht’s weiter so wie bisher, so Walch. Für die Jugendarbeit ein ganz besonderer Dank. Es gibt ganz selten einen Lehrgang, bei dem die Feuerwehr Voglarn nicht vertreten ist. Dem neuen Jugendwart wünscht er recht viel Glück und eine gute Zusammenarbeit. Danke von Seiten der Landkreisführung für die Nutzungsmöglichkeit des Schulungsraums für überregionale Schulungen, wie z.B. für den Digitalfunk. Ein Dankeschön überbrachte der KBI vom Ortenburger Bürgermeister Stefan Lang für die geleisteten Stunden beim Hochwassereinsatz in Unteriglbach und Dorfbach. Auch für den Katastropheneinsatz in Simbach bedankte sich Walch recht herzlich. Zum neuen Tragkraftspritzenfahrzeug gratuliert der KBI recht herzlich, dieses TSF sei ein Unikat im gesamten Landkreis Passau. Natürlich kommen mit dem Fahrzeug auch neue Aufgaben auf die Freiwillige Feuerwehr Voglarn zu. In den nächsten Jahren wird eine zentrale Schlauchpflegeanlage angeboten werden müssen, sagte Walch. Auch er bedankte sich bei Anderl Sageder für die hervorragende Pflege der Außenanlagen.

Verschiedene Dienstgrade und Abzeichen wurden verliehen an:
Dienstgrad Feuerwehrmann:Christina Asen, Marianne Asen, Cornelia Hager, Sebastian Hain, Christian Loher, Stefanie Schinhärl, Annemarie Sterner, Lydia Voggenreiter
Oberfeuerwehrmann: Karin Asen, Michael Asen, Martin Asen, Stefan Asen, Christian Bibelriether, Johannes Dettenhammer, Bernhard Greiler, Josef Hager jun., Marion Hager, Michael Hirsch jun., Christian Pangratz, Andrea Reindl, Ludwig Schacherbauer jun., Daniela Sterner, Katrin Sterner, Bettina Weideneder, Alois Wimmer jun., Claudia Zöls.
Hauptfeuerwehrmann: Johann Asen, Franz Silbereisen und Hans Stadler jun.
Zum Löschmeister: Susanne Bibelriether.

Leistungsabzeichen 2016

Leistungsabzeichen 1 2016Drei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Voglarn legten am Samstag, 7.5.2016 unter der Leitung  von Gruppenführerin Susanne Bibelriether die Leistungsprüfung  „Gruppe im Löscheinsatz“ ab.

In intensiven Übungen in den vorangegangenen Wochen wurden die aktiven Feuerwehrkameraden von den Ausbildern Reindl Norbert und Maroth Anton gründlich auf die Leistungsprüfung vorbereitet.

Die Teilnehmer mussten Ihre Fertigkeiten in Sachen Feuerwehrknoten und -je nach abgelegter Stufe- verschiedenen Zusatzaufgaben, wie Erste Hilfe oder Gerätekunde, unter Beweis stellen. Natürlich musste auch eine komplette Saug- und Schlauchleitung in vorgegebener Zeit aufgebaut werden.

Dies geschah unter den strengen Augen von Kreisbrandinspektor Walch Hans und dem Kreisbrandmeister Stöckl Markus. Beide sprachen den Prüflingen großes Lob für die perfekte Ausführung mit fehlerfreien Aufbau und hervorragenden Zeiten aus. Zu den Gratulanten gehörte auch Kommandant Pangratz Alois.

Die Teilnehmer waren:

Asen Michael (Stufe 4), Bibelriether Christian (Stufe 4), Bibelriether Susanne (Stufe 4), Hager Josef jun. (Stufe 4), Hain Sebastian (Stufe 2), Pangratz Christian (Stufe 2), Pangratz Manuela (Stufe 1), Reindl Andrea (Stufe 4), Sterner Daniela (Stufe 2), Sterner Katrin (Stufe 3), Sterner Sandra (Stufe 1), Voggenreiter Lydia (Stufe 2), Weideneder Bettina (Stufe 3), Zöls Claudia (Stufe 3) und Zöls Florian (Stufe 1).

Nach der Prüfung trafen sich die Wehrmänner im Schulungsraum der Feuerwehr Voglarn zum gemeinsamen Ripperl-Essen.

Generalversammlung 2016

GV 2016

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Voglarn, zu der auch Ehrenvorstand Josef Huber und Ehrenkassier Franz Hager gekommen waren. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden blickte Vorsitzender Norbert Reindl auf 2015 zurück, erinnerte an Werksbesichtigungen bei BMW und den Feuerwehrfahrzeug-Herstellern Empl und Rosenbauer. Letztere waren der Ersatzbeschaffung eines neuen TSF geschuldet. Den Erste-Hilfe-Kurs unter Leitung von Elke Eid-Huber besuchten 24 Teilnehmer. Was Norbert Reindl besonders freut, ist die gute Akzeptanz des neuen Schulungsraumes: Nicht nur die Feuerwehr trifft sich dort, es fanden auch schon Geburtstags- und Weihnachtsfeiern sowie Frauenbund-Veranstaltungen statt.

Zum Jahreswechsel hatte die Feuerwehr 144 Mitglieder, davon 31 Frauen. Norbert Reindl danke unter anderem Kommandanten, Vorstandschaft und Gemeinde für die gute Zusammenarbeit, Andreas Sageder für die Pflege der Aussenanlagen, „Zeltmeister“ Stefan Huber und seinem Team, die siebenmal das Feuerwehr-Zelt auf- und abgebaut haben, den Freiwilligen und der Jugend für die Hilfe bei Veranstaltungen sowie Hubert Asen für die Zubereitung des von Josef Krautloher zur Verfügung gestellten Schweins. Nachdem 2015 Alois Sterner den Maibaum gestiftet hatte, kommt er 2016 von Max Dicklhuber.

Kommandant Alois Pangratz sprach sieben Einsätze an, zwei Brände und fünf technische Hilfeleistungen.

Über drei Neuzügänge freut sich die Wehr: Zur Jugendgruppe kommen heuer Benedikt Hain und Andreas Huber dazu. Als passives Mitglied wurde Thomas Weideneder aufgenommen. In den aktiven Dienst wurde Sebastian Hain übernommen.

2016 wird wieder die Prüfung zum Leistungsabzeichen durchgeführt. Kommandantin Susanne Bibelriether verwies zudem auf den Maschinistenlehrgang in Neukirchen am Inn, den Christian Bibelriether, Katrin Sterner und Christian Pangratz erfolgreich absolvierten.

Erfreuliche Finanzen stellte Marion Hager vor. Die Kassenprüfer Johann Greiler und Johann Ebner bestätigten eine solide Kassenarbeit.

„Mit 14 Jahren gehen die Mädchen und Buben in Voglarn fast selbstverständlich zur Feuerwehr“, freute sich Jugendwart Anton Maroth. Nachdem er mittlerweile rund 30 Jahre im Dienst ist, hat er als seinen künftigen Nachfolger Sebastian Hain vorgestellt.

Bürgermeister Manfred Hammer würdigte die Feuerwehr als engagierte Truppe und hob vor allem die vielen Frauen unter den Aktiven hervor.

Kreisbrandmeister Markus Stöckl, Nachfolger von Rudi Gstöttl, wies darauf hin, dass der digitale Funk im Mai bei den Feuerwehren im Marktbereich Fürstenzell Einzug halten soll. Entsprechende Schulungen würden folgen.

Über ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug darf sich die Feuerwehr Voglarn für 2016 freuen, ein Mercedes Sprinter mit einem Aufbau der Firma Empl wurde von der Gemeinde einstimmig zum Kauf beschlossen. Die Ausstattung ist optimal auf die Belange der Feuerwehr Voglarn abgestimmt. „Sobald auch nur einem Menschen in Not geholfen werden kann, hat sich das Fahrzeug schon ausgezahlt“, so der Kreisbrandmeister. Es soll noch heuer geliefert werden, die Einweihung werde mit dem Maifest 2017 geplant.

 

Generalversammlung 2015

Lob für den Feuerwehrhausanbau bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Voglarn

Gerneralversammlung 2015
Über eine neue Uhr für ihren Schulungsraum, die Bürgermeister Manfred Hammer mitgebracht hat, freuen sich v.l.: Kreisbrandinspektor Hans Walch, 1. Kommandant Alois Pangratz , 2. Kommandantin Susanne Bibelriether und Vorstandsvorsitzender Norbert Reindl. − Foto: Josef Sterner

Voglarn. Der im vergangenen Jahr fertiggestellte Anbau an das Feuerwehrhaus in Voglarn war eines der Hauptthemen auf der Jahresversammlung der örtlichen Wehr im Gasthaus Dötter in Galla. Der Vorstand, dem Norbert Reindl vorsitzt, lobte die große Hilfsbereitschaft seiner Kameraden. 4100 Arbeitsstunden wurden von 60 Helfern für den Anbau mit großem Schulungsraum und sanitären Anlagen aufgebracht. Die Baukosten mit Umbauten und Außenanlagen betrugen rund 200000 Euro, die von Gemeinde, Feuerwehr und Amt für ländliche Entwicklung übernommen wurden.
Am 14.August konnte der Bau offiziell seinem Zweck übergeben werden. Es wurden im 2.Halbjahr bereits einige Schulungen und Vorträge abgehalten, und von allen Seiten gab es Lob für den Anbau. Letztlich sei es ein Anbau für die Dorfgemeinschaft. Auch Bürgermeister Manfred Hammer gratulierte und überreichte als Geschenk des Marktes eine Wanduhr für den Schulungsraum.
Parallel zur Baustelle wurde im Frühjahr auch noch das Leistungsabzeichen durchgeführt. 15 Personen haben die Leistungsprüfung, nach einer guten Vorbereitung durch die Ausbilder Anton Maroth, Susanne Bibelriether und Norbert Reindl, mit Bravour abgelegt.
Stufe 1: Veronika Bibelriether, Christian Pangratz, Daniela Sterner, Lydia Voggenreiter, Sebastian Hain.
Stufe 2: Bettina Sterner, Katrin Sterner, Claudia Zöls
Stufe 3: Christina Asen, Michael Asen, Susanne Bibelriether, Andrea Reindl,
Stufe 6: Martin Asen, Stefan Asen.
Die Feuerwehr freute sich über den Neuzugang von Simon Voggenreiter zur Jugendgruppe. Aus dem Jugendwartbericht, vorgetragen durch Anton Maroth, ging hervor, dass die Jugend in Voglarn sehr gut zusammenarbeitet. In den aktiven Dienst wurden Veronika Bibelriether, Daniela Sterner und Christian Pangratz übernommen.
Ein Wunsch von Seiten des Vorstands und der Kommandanten wurde an KBI Hans Walch herangetragen, dass vielleicht in Zukunft der Verwaltungsaufwand (EDV) wieder ein wenig eingedämmt werden solle.
Walch lobte den hohen Weiterbildungsstand in der Feuerwehr. Es ist selten ein Lehrgang, bei dem die Voglarner nicht anwesend sind. Die 2. Kommandantin Susanne Bibelriether besuchte in Regensburg den Kommandantenlehrgang. Dank ging an die Marktgemeinde für die gute Zusammenarbeit mit den acht Gemeinde-Feuerwehren.
Neben den vielen geleisteten Stunden blieb aber auch Zeit für Ausflüge. Im Februar wurde die Baustelle Kachlet mit 53 Personen besichtigt, dank Franz Voggenreiter von der Feuerwehr Bad Höhenstadt, der dies ermöglicht hat. Ende August besuchten die Voglarner mit 45 Personen den Bayerischen Rund- und Hörfunk in München, organisiert von Kommandant Alois Pangratz.
Besonderer Dank ging an Andreas Sageder für die „perfekte Erhaltung der Außenanlagen“ des Feuerwehrhauses, an Josef Krautloher für zwei gestiftete Schweine, die vom „Feuerwehrmetzger“ Hubert Asen für zahlreiche Feste verarbeitet wurden, sowie an die Damen, die sich auch um die Sauberkeit des Anbaus kümmern.
Nach der Baustellenpause wird in der neuen Außenanlage am 3. Mai ein Maibaum aufgestellt, heuer gestiftet von Alois Sterner. Ein Erste-Hilfe-Kurs wird im April im Schulungsraum angeboten.
Für die Neugestaltung der Homepage ging besonderes Lob an Thomas Haslinger.
Zur Jahresversammlung waren auch Ehrenvorstand Josef Huber und Ehrenkassier Franz Hager gekommen.

Einweihung des Erweiterungsbaus

1 . Kommandant Alois Pangratz konnte bei schönem Wetter eine Vielzahl an Leuten begrüßen. Allem voran begrüßte er Hochwürdigen Herrn Pfarrer Christian Böck, den Bürgermeister Manfred Hammer, den ehemaligen Bürgermeister Franz Lehner, die alten und neuen Marktratsmitglieder der Gemeinde Fürstenzell, sowie Bauamtsleiter Sepp Wimmer und Kämmerer Herbert Stockinger. Vom Amt für ländliche Entwicklung war Herr Siebenmandel anwesend, von der Feuerwehrführungsriege Kreisbrandinspektor Hans Walch. Ebenso begrüßt werden konnte die Fahnenmutter Martha Zöls, der Ehrenvorstand Josef Huber sowie der Ehrenkassier Franz Hager.

Der Freiwillige Feuerwehr Jägerwirth wurde als Patenverein der Voglarner natürlich auch recht herzlich willkommen gesagt, genauso alle Baustofflieferanten, anwesende Firmenchefs, Spender, Helferinnen und Helfer.

Bei dem kurzen Festzug durch den Ort, der von der Trachtenkapelle Fürstenzell angeführt wurde, konnte man sich dann die Entwicklung der vor 4 Jahren getätigten Dorferneuerung ansehen. Nach dem Umzug wurde durch Herrn Pfarrer Christian Böck die Segnung des Wegkreuzes, des Anbaus und der Außenanlagen vorgenommen.

1. Vorstand Reindl Nobert bedankte sich im Namen der Feuerwehr Voglarn für die schöne kurze Andacht vor dem Wegkreuz und begann auch gleich mit den Worten „Geschafft, fertig“. Nach 16 Monaten Bauzeit und rund 4100 Arbeitsstunden ist der Anbau incl. Der Aussenanlagen fertiggestellt worden. Begonnen mit der Baustelle wurde am 15.April 2013 und schon am 6.Juli konnte das Firstbier gehalten werden. Bis Mitte Oktober wurden dann die Installationsarbeiten durchgeführt und schon im Oktober wurde der Estrich eingebaut. Zum Jahreswechsel hin waren dann auch schon die Fliesenverlegearbeiten getätigt und bis Ende Februar 2014 war die abgehängte Decke fertiggestellt, die Feinmontage der Sanitär- und Elektroarbeiten wurde abgeschlossen.

DSCF0668kIm März und April musste der alte Aufenthaltsraum entkernt werden. Ein kaputter Estrich hatte zur Folge, dass die ganzen Bodenfliesen und auch der Estrich herausgerissen werden musste. Auch die Installationen für die neue Küchenzeile und für die Büro Ecke wurden erledigt. Herr Reindl bedankte sich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, deren Einsatz wirklich bewundernswert war. Reindl bedankte sich auch bei den Familienangehörigen für deren Verständnis, wenn die Lebenspartner/-innen das letzte Jahr mehr auf der Baustelle als zu Hause waren. 60 verschiedene Helferinnen und Helfer waren auf der Baustelle oder vor dem Küchenherd zu Hause aktiv geworden. Auch bei denjenigen, die nicht direkt auf der Baustelle helfen konnte, bedankte sich Reindl für die Sach- und Geldspenden. Ohne allen Beteiligten würde hier und heute keiner stehen und die Einweihung feiern können. Nur ein paar wenige Firmen waren auf der Baustelle anwesend, alles andere wurde in Eigenregie durchgeführt.

Mit rund 200 000 Euro konnte dann die ganze Baumaßnahme fertiggestellt werden, wobei zirka 40 000€ für die Außenanlagen verbaut wurden. Man habe günstig, aber nicht billig gebaut und sein verantwortungsvoll mit den finanziellen Mitteln umgegangen, so Vorstand Reindl So wurden von Lüftungsanlagen mit Wärmetauscher eingebaut, auch die Sanitär- und Elektroinstallation wurde auf dem neuesten Stand der Technik eingebaut.

Auch die Feuerwehr beteiligte sich mit einem nennenswerten Betrag, wodurch einige „Sonderwünsche“ der Feuerwehr realisiert werden konnten. So wurde vom Beamer mit Leinwand über Haubenspüler und Kühlzelle zukunftssicher eingerichtet. Auch eine Büroecke mit Laptop und vor allem erstmals ein repräsentativer Fahnenschrank wurden angeschafft. . Er bedankte sich beim alten und neuen Marktrat, beim Bürgermeister Manfred Hammer sowie dem ehemaligem Bürgermeister Franz Lehner.

DSC_0068kDer eigentliche Anbau würde ohne ein entsprechendes Umfeld gar nicht zur Wirkung kommen. Die Umfeldgestaltung wurde im Rahmen der Dorferneuerung Jägerwirth/Voglarn durchgeführt. Damit hat auch die ganze Teilnehmergesellschaft der Dorferneuerung sichtbar beigetragen, dass jetzt auch die „Ortseinfahrt Nord“ ein „Vorzeigeobjekt“ geworden ist.

Namentlich erwähnt wurde Herr Franz Silbereisen, dessen Grundstück, auf dem das Gebäude jetzt steht, konnte ohne große Grundstücksverhandlungen von der Gemeinde erworben werden. Auch ein besonderer Dank an die Firma Albert Zöls, ohne seine Baumaschinen wäre nicht alles so leicht zu bewältigen gewesen. Großer Dank auch an die Firma „Heidelberger Beton“, diese hatten Zeitgleich einen Parkplatz direkt im Anschluss an unseren Anbau errichtet. Mit so einem Nachbarn lässt sich gut zusammenarbeiten, sagte der Vorstand. Die Freiwillige Feuerwehr Voglarn darf nämlich den Parkplatz der „Heidelberger“ mit nutzen, es durfte sogar ein kleiner Steg mit direkter Anbindung auf die Außenanlagen der Feuerwehr errichtet werden. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, so der der Vorstand, und bedankte sich bei Betriebsleiter Franz Koch für die gute Zusammenarbeit.

Die Errichtung der Außenanlagen ist das eine, die Pflege das andere. Da geht ein besonderer Dank an Anderl Sageder, der von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung der Baustelle und der Außenanlagen vor Ort aufzufinden war. Viele Leute haben unsere Außenanlagen schon besichtigt und sich über die hervorragende Pflege geäußert.

Auch bei der Vorstandschaft bedankte sich Herr Reindl für die gute Zusammenarbeit, einige Entscheidungen mussten sehr schnell fallen, und es blieb oft keine Zeit um eine Sitzung einzuberufen, da musste schnell gehandelt werden. In der Regel wurden aber schon alle Entscheidungen einstimmig getroffen.

Auch 1.Bürgermeister Manfred Hammer betonte in seiner Rede, dass dieser Anbau ohne der freiwilligen Helferinnen und Helfern nicht möglich gewesen wäre. Die Freiwillige Voglarn ist ein Vorbild für gesellschaftliches Engagement, gemeinsam kann man viel erreichen. Auch für die finanzielle Unterstützung durch die Freiwillige Voglarn bedankte sich der Bürgermeister recht herzlich. Der ehemalige Bürgermeister Franz Lehner, der alte und neue Marktgemeinderat, sowie ich selbst, standen hinter dieser Baumaßnahme, sagte der Bürgermeister wörtlich. Auch für die Zukunft ist der Feuerwehr Voglarn die Unterstützung durch den Markt Fürstenzell sicher. Die Feuerwehr kann wahrlich stolz sein, auf das was sie errichtet haben. Zum Abschluss der Rede überreichte der Bürgermeister noch eine finanzielle Aufmerksamkeit der Gemeinde an den Vorstand.

Mit „was lange währt, wird endlich gut“ begann Kreisbrandinspektor Hans Walch seine Rede. Im Namen der Kreisbrandinspektion sprach auch der KBI großen Dank an alle Helferinnen und Helfern aus, denn ohne sie wäre dieser Neubau nicht zu bewältigen gewesen. Als ich kurz vor der eigentlichen Planungsphase den Grundriss der Voglarner gesehen habe, habe ich gesagt, „von der Regierung können wir auf keine Hilfe hoffen, der Anbau ist ja größer als der Bestand“. Wenn auch die Frauen und Männer hin und wieder etwas länger auf der Baustelle anwesend waren, dann war das vermutlich nur deswegen, weil man den Baufortschritt für den nächsten Tag besprechen musste. KBI Walch beglückwünschte die Feuerwehr zu den neuen Räumlichkeiten, die auch Basis für interessante Schulungen und Versammlungen sind. Für die Zukunft sagte Walch, braucht in wenigen Jahren nur noch ein neues Fahrzeug in die Halle gestellt werden, und dann kann wieder gefeiert werden.

Von der Freiwilligen Feuerwehr Jägerwirth als Patenverein der Voglarner sprach der Vorstand Alfons Sonnleitner. Natürlich kamen sie nicht mit leeren Händen zur Einweihungsfeier, eine Fotocollage des Voglarner Feuerwehrhaus, angebracht auf einer Holztafel, wurde übergeben.DSC_0066k

Vorstand Norbert Reindl konnte dann noch eine erfreuliche Ehrung vornehmen. Der ehemalige Bürgermeister Franz Lehner wurde zum Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Voglarn ernannt. Gerade die schnelle Durchführung der Dorferneuerung, die ja noch vor unserem 125-jährigem Feuerwehrfest fertiggestellt wurde, der schöne Anbau und die herrlichen Außenanlagen dazu, wären ohne Ihn nicht möglich gewesen. Jeder Mensch braucht einen Ort, wo er sich aufgenommen fühlt und wo er sich entfalten kann, wo er einfach geschätzt wird. Lehner sagte, die Voglarner haben den Zeitpunkt des Baubeginns in Absprache mit den Heidelberger Zementwerken genau erwischt, und nur so ist diese wunderschöne Außenanlage zu verwirklichen gewesen. Auch für gute Zusammenarbeit mit den ehemaligen Marktratskollegen bedankte sich Lehner recht herzlich, denn ohne deren Zustimmung für den Anbau wäre ein Bau nicht möglich gewesen. Ich kann euch nur wünschen, dass diese gute Zusammenarbeit erhalten bleibt, und der Schulungsraum der Voglarner gern genutzt wird, so Lehner.

Ein besonderer Dank galt der Fahnenmutter Martha Zöls, Maroth Elisabeth, Hilde Huber, Kreszenz Ebner und Annemarie Sterner, die in den vergangenen Jahren stets tatkräftig und oft unbemerkt in der Küche großes geleistet haben. Ihnen wurde als Anerkennung ein Blumenstrauß überreicht.

Danke auch an Krautloher Josef Haufenberg für das gespendete Schwein, das vom Metzger Hubert Asen zu einem schmackhaften Braten zubereitet wurde.

Nach dem Essen und den ersten Getränken wurde dann mit einer Diashow auf Großleinwand begonnen, bei der von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung der Baumaßnahme nochmal der ganze Baufortschritt angesehen werden konnte.

Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses

Bei der Erweiterung ihres Feuerwehrgerätehauses haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Voglarn mit Unterstützung des Dorfes bislang ganze Arbeit geleistet. Davon überzeugten sich Bürgermeister Franz Lehner und die Markträte Ludwig Danner, Frank Reisinger und Michael Gruber sowie die Verwaltungsmitarbeiter Josef Wimmer, Herbert Stockinger und Florian Gams bei einem Besuch in Voglarn.
Heuer im Frühjahr war die Feuerwehrführung mit dem Wunsch an den Markt herangetreten, das Gerätehaus zu vergrößern. Dies war nötig, weil man einen Versammlungsraum braucht und die Toilettenanlage erweitert werden muss, da nun ja auch Frauen ihren Dienst in der Feuerwehr tun. Das Voglarner Angebot, die Arbeiten in Eigenregie zu erledigen, während die Kommune die Materialkosten trägt, hatte beim Marktrat Zustimmung gefunden. Das Gremium hatte beschlossen, dafür 85 000 Euro auszugeben.
Nun konnten die Besucher sehen, dass der 15 mal 10 Meter große Anbau schon über das Rohbaustadium hinaus gediehen ist und der 85 Quadratmeter große Versammlungsraum sowie die Toiletten weiter ausgebaut werden können. Gleichzeitig können die Außenanlagen mit neuem Zugang gestaltet werden. Dabei werden auch die Vorrichtungen geschaffen, um einen Maibaum aufstellen zu können. Diese Maßnahme konnte ins Programm des laufenden Dorferneuerungsprojekts Jägerwirth-Voglarn aufgenommen werden. Bürgermeister Franz Lehner lobte er die Voglarner für ihre beispielhafte Leistung.

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Mit viel Eigenleistung haben die Voglarner ihr Feuerwehrhaus erweitert, das die Führungsriege nun im Beisein der Planer Vertretern der Marktgemeinde vorstellte (v.l.): Florian Gams, Frank Reisinger, Herbert Stockinger, Susanne Bieblriether, Albert Zöls, Norbert Reindl, Franz Lehner, Anton Maroth, Klaus Siebenhandl, Michael Gruber, Franz Hager, Hans Niklas, Josef Wimmer.  − Foto: Sagmeister