Für Feuerwehrler steht das Wir über dem Ich

Respekt von Landrat Kneidinger für 25 beziehungsweise 40 Jahre aktiven Dienst im Ehrenamt – Drei Sonderauszeichnungen

Fürstenzell. Als „Helden des Alltags“ sieht Raimund Kneidinger die Aktiven der freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Passau. Bei der Verleihung der staatlichen Ehrenzeichen für 25 beziehungsweise 40 Dienstjahre als Aktive im Ehrenamt verwies der Landrat auf die spürbare Überzeugung der ausgezeichneten Feuerwehrkräfte, „das Wir ist wichtiger als das Ich.“ Die Vorbildrolle der langjährigen Aktiv-Posten in den Wehren hob Kreisbrandrat Josef Ascher hervor. „Wir sind stolz auf euch“, bekundete Fürstenzells Bürgermeister Manfred Hammer.

Als würdigen Rahmen für den Festakt hatten die Verantwortlichen den Festsaal des ehemaligen Klosters Fürstenzell auserwählt, wo die Trachtenkapelle Fürstenzell unter Leitung von Gerhard Edlbauer für die Uniformträger aus der Blaulichtfamilie aufspielten und am Ende die Bayernhymne anstimmten. Für die Überlassung der besonderen Räumlichkeiten richtete Bürgermeister Hammer ein Dankeschön an die Hausherrin und Miteigentümerin der Klosteranlage, Gudrun Seegerer, die „Feuer und Flamme“ für alle möglichen Veranstaltungen in diesem einzigartigen Ambiente sei, wo inzwischen auch Hochzeiten abgehalten würden.

Als „Freudentag für die Gesellschaft, das Gemeinwohl und die Bürger“ wertete das Marktoberhaupt den Anlass der Ehrung vieler Feuerwehrleute – verbunden mit der Freude, „dass es euch gibt“. Diese öffentliche Würdigung des Einsatzes erachtete Hammer als sehr wichtig, denn die zu Ehrenden seien Vorbilder, um andere für das Engagement in der Feuerwehr zu motivieren. Gerade bei Naturkatastrophen in der jüngsten Vergangenheit habe es sich bewährt, dass es in der Marktgemeinde gleich acht Feuerwehren gibt.

Von einem „Festtag für Fürstenzell“ sprach Landrat Kneidinger. Er verwies auf die Änderungen im Feuerwehrwesen mit einer Verfünffachung der technischen Hilfeleistungen gegenüber den Brandeinsätzen, wodurch deutlich werde: „Unsere Feuerwehren werden immer mehr zu Alleskönnern in einer immer komplizierteren Welt.“ Er fügte voller Respekt hinzu: „Und das im Ehrenamt.“ Dieses Engagement gehe sogar soweit, dass es Existenzen schütze, ja Leib und Leben bewahre. Ehrenamt rettet und löscht nach Kneidingers Worten, es betreut zudem die Jugend, schafft Vorbilder im Sport und in der Kultur, pflegt Traditionen und schafft immer wieder Neues.

„Das Ehrenamt ist der Motor unserer Gesellschaft“, unterstrich der Landrat. Es sei keine Momentaufnahme, keine Aktion für den Augenblick, sondern eine Lebenseinstellung – „und eine Lebensaufgabe“. Mit den von Innenminister Joachim Hermann verliehenen staatlichen Ehrenkreuzen werde das Freizeitopfer der Feuerwehr-Aktiven sowohl für die Vorbereitung auf Einsätze als auch für die Einsätze selbst gewürdigt, stellte Kneidinger fest, der sich auch an alle anwesenden Lebenspartnerinnen und -partner der ausgezeichneten Personen wandte, deren Verständnis er dankbar anerkannte. „So ist es auch ihre Medaille, die heute verliehen wird“, sagte der Landrat.

Namens des Feuerwehrbands auf Landkreis-, Bezirks- und Landesebene machte Kreisbrandrat Ascher auf drei zusätzliche Ehrungen für besondere Verdienste innerhalb der Feuerwehr Kleingern aufmerksam. Karl-Heinz Stockinger bekam die Ehrenmedaille in Silber des Kreisfeuerwehrverbands Passau ausgehändigt, Alois Holzhammer das Ehrenkreuz in Silber des Bezirksfeuerwehrverbands und Kurt Eglseder das Ehrenkreuz in Silber des Landesfeuerwehrverbands.

Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, freiwillig Dienst zu leisten in der Freizeit, betonte Ascher. Doch es sei immer wieder ein gutes Gefühl nach Einsätzen, „weil wir Menschen in Notlagen helfen konnten“. Die jeweiligen Kommandanten stellten vor der Verleihung der Ehrenkreuze die Ausgezeichneten vor. Dabei wiederholten sich immer wieder Aussagen wie: „Er ist ein Feuerwehrmann, auf den wir uns zu hundert Prozent verlassen können“ oder „bei ihm gibt es nie ein Nein“.

DIE GEEHRTEN

Feuerwehr Fürstenzell: Edi Murmann und Mario Weiß (beide 25 aktive Dienstjahre), Josef Allmannsberger, Christian Gerhartinger und Franz Loher (alle 40 aktive Dienstjahre).
Feuerwehr Ausham: Johann Brummer, David Hanuss, Andreas Schneidhuber und Franz Butzenberger (25 Jahre), Georg Sonnleitner (40 Jahre).
Feuerwehr Jägerwirth: Andreas Bogner, Sigrid Gotzler, Bettina Huber, Christian Leitl und Johann Spieleder (25 Jahre), Werner Danninger, Johann Gabriel und Alfons Sonnleitner (40 Jahre).
Feuerwehr Rehschaln: Silke Strohmaier und Florian Wenzl (25 Jahre), Josef Allmannsberger und Alois Jodlbauer (40 Jahre).
Feuerwehr Kleingern: Florian Gottinger und Jürgen Spieleder (25 Jahre), Gerhard Gruber, Reinhold Gruber und Josef Kapsner (40 Jahre).
Feuerwehr Voglarn: Christian Ebner, Bernhard Greiler, Florian Hager, Josef Krautloher, Thomas Sonnleitner, Hans Stadler, Thomas Zöls, Franz Silbereisen und Ludwig Schacherbauer (25 Jahre), Johann Asen, Bernhard Hain, Anton Maroth, Alois Sterner, Adolf Zöls, Josef Voggenreiter und Alois Wimmer (40 Jahre).

PNP, Bernhard Brunner

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

Liebe Mitglieder, liebe Gönner der Freiwilligen Feuerwehr Voglarn,

„Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“

(„Arthur Schopenhauer“)

Ein Virus verändert die (Feuerwehr-) Welt.

Das Jahr 2021 geht in wenigen Tagen zu Ende und immer noch hat die Pandemie um das Corona Virus SARS-CoV-2 Deutschland, Europa und die ganze Welt fest im Griff. Zu Beginn des Jahres 2020 hätte noch niemand geahnt, welche massiven Einschnitte und Veränderungen „Corona“ mit sich bringt und der ganzen Bevölkerung abverlangen wird.

Da die Feuerwehren zu den systemrelevanten Einrichtungen zählen, ist auch die freiwillige Feuerwehr Voglarn bemüht den „Dienstbetrieb“ aufrechtzuerhalten. Zahlreiche Veranstaltungen, Hauptversammlungen usw. mussten verschoben oder komplett abgesagt werden, um die Einsatzfähigkeit nicht zu gefährden. Gerade durch die vielen Einschränkungen der sozialen Kontakte kam für ein weiteres Jahr der wesentliche Bestandteil der Feuerwehr Voglarn zu kurz – die Kameradschaft.

Wann wir wieder zur Normalität zurückkehren können steht leider noch in den Sternen. Deshalb ist es für uns Alle auch enorm schwierig für das kommende Jahr zu planen. Dennoch hoffen wir, dass 2022 so bald wie möglich wieder Übungen und Veranstaltungen durchgeführt werden können. Einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2021 findet Ihr auf dem Beiblatt.

Auch die jährliche Haussammlung kann wegen der Pandemie nicht persönlich stattfinden. Wenn Sie uns helfen wollen, dann Spenden Sie entweder mit dem beigefügtem Überweisungsträger oder direkt online auf das Konto der VR Bank Vilshofen, IBAN: DE75 7406 2490 0007 6031 85, Verwendungszweck: Spende 2021. Selbstverständlich stellen wir Ihnen hierzu auf Wunsch eine Spendenquittung aus (Kurze Info an: kassier@ff-voglarn.de). Ihre Spende hilft den freiwilligen Helfern und natürlich dem ganzen Verein.

Wir danken allen Freunden, Gönnern und Fördermitgliedern für die Unterstützung unserer Feuerwehr und wünschen ein friedvolles Weihnachtsfest, alles Gute im neuen Jahr und vor allem Gesundheit!!!

Mit freundlichen Grüßen

Die Vorstandschaft

Thomas Zöls neuer Kommandant

Neuwahl bei der Feuerwehr Voglarn – Kameradschaft mit Berlin wird gepflegt

Bei der Generalversammlung der Feuerwehr Voglarn wurde ein neuer Kommandant gewählt. Thomas Zöls löst Alois Pangratz ab.

Eingangs gedachte Alois Pangratz, der für ein Jahr die Doppelfunktion als Vorsitzender und Kommandant innehatte, der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder Alois Zöls, Ludwig Schacherbauer und Michael Hinterheller. Dann berichtete Pangratz von zahlreichen Terminen und Ereignissen, die sich zu insgesamt 1276 Stunden aufsummiert hatten. Darin sind nicht nur Übungen, Einsatzzeiten, Bürostunden und Vorstandschaftssitzungen enthalten, sondern auch kirchliche und festliche Veranstaltungen, zu denen auch der Auf- und Abbau des feuerwehreigenen Zelts bei insgesamt zehn Veranstaltungen zu Buche schlägt. Er dankte den vielen Helfern für ihre geleisteten Stunden, sein besonderer Dank ging an Anderl Sageder, der sich nach wie vor mit besonderer Hingebung um die Außenanlagen am Feuerwehrhaus kümmert.

Wie die Jahre zuvor, so war der Versammlungsraum auch 2019 wieder oft belegt. Das der Raum nicht nur als reiner Schulungsraum der Feuerwehr Voglarn genutzt wird, zeigt die Nutzung von ortsansässigen Firmen für Schulungen, oder die eine oder andere private Veranstaltung. Auch von Nachbarvereinen, wie beispielsweise Jagdgenossenschaften wurden einige Veranstaltungen abgehalten.

Weitere Rückblicke auf 2019 gab es von Kassiererin Bettina Weideneder Jugendwart Sebastian Hain, die beide von einem ereignisreichen und erfolgreichen Jahr berichten konnten. Den ausführlichen Kassenbericht der Kassiererin konnten auch die beiden Kassenprüfer Marion Haslinger und Josef Krautloher bezeugen, die von einer einwandfreien Kassenführung berichteten. Auf Vorschlag der beiden Prüfer wurden Kassiererin und Vorstandschaft entlastet.

Als scheidender Kommandant bedankte sich Pangratz für die Unterstützung der aktiven Truppe, die er in seiner zwölfjährigen Dienstzeit erfahren habe. „Den Posten als Kommandant habe ich immer gerne gemacht“, sagte er, seinem Nachfolger wünschte er die gleiche gute Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft, den Kameraden und der Gemeinde Fürstenzell.

Bei der Neuwahl wurde Thomas Zöls einstimmig von 31 anwesenden Aktiven zum neuen ersten Kommandanten gewählt. Thomas Zöls konnte als erste Amtshandlung zwei Neuaufnahmen in die Jugendfeuerwehr begrüßen: Barbara Bock und Tobias Silbereisen.

Bürgermeister Manfred Hammer bedankte sich in seinem Grußwort besonders bei Alois Pangratz für dessen zwölf Jahre als 1.Kommandant. Hammer ging auf die Bedeutung der Jugend für die Feuerwehren ein und appellierte daran, auch nach der „Jugendzeit“ weiterhin die Feuerwehr im aktiven Dienst zu unterstützen.

Das es sich bei der Feuerwehr Voglarn um einen regelrechten Familienbetrieb handele, merkte Kreisbrandmeister Markus Stöckl in seinem Grußwort an, nachdem manche Familiennamen bei der Aktiven-Liste bis zu fünfmal genannt wurden. Er zeigte sich erstaunt, wie viele Termine die Voglarner Feuerwehr wahrnimmt. Wie wichtig eine flächendeckende Einsatzbereitschaft der Feuerwehren ist, habe man beim Sturm Sabine wieder mal eindeutig gesehen, sehr viele Straßen und Wege wurden in kurzer Zeit wieder passierbar gemacht und die Gefahren beseitigt.

Pangratz informierte darüber, dass die kameradschaftliche Beziehung zur Berliner Feuerwehr, die sich durch den Weiterverkauf des alten Feuerwehrautos ergeben hat, auch heuer gepflegt wird. Nach dem Besuch der Voglarner in Berlin vor zwei Jahren kommt eine Abordnung nach Voglarn. Zusammen mit der Feuerwehr Voglarn wird dann am Jägerwirther Dorffest am Vatertag teilgenommen. Am Freitag steht eine Stadtbesichtigung in Passau mit anschließender Brauereiführung in Hacklberg auf dem Programm. Wenn sich genügend Teilnehmer anmelden, geht es am 3. und 4. Oktober nach Graz. Auch drei Feuerwehrfeste mit Voglarner Beteiligung konnte der Vorstand verkünden: in Neuhaus, Hütting und Söldenau.

Maibaum 2019

Traditionell wurde in Voglarn wieder ein Maibaum von der freiwilligen Feuerwehr aufgestellt. Schon am Tag vor dem 1. Mai wurde der Baum, gestiftet vom 1. Vorstand Alois Pangratz, gefällt, abgerindet und nach Voglarn transportiert. In der Nacht zum Maifeiertag hatten es dann „Maibaumdiebe“ auf den Baum abgesehen. Die „Kaiseraigner Hütte“ hatte den Baum in seine Obhut genommen, was aber die Voglarner ganz gelassen hinnahmen. Im Laufe des Vormittags wurden erste Verhandlungen mit den Dieben geführt und es wurde schnell eine Einigung über die Höhe der Auslöse gefunden. Der Baum wurde wohlbehalten wieder nach Voglarn zurück transportiert und mit maschineller Hilfe in die „Senkrechte“ gebracht. Die „Voglarner“ und die „Maibaumdiebe“ feierten dann ein ganz gemütliches Maifest mit Mittagessen und ein paar gemütliche halbe Bier!

Verabschiedung Vorstandschaftsmitglieder

Als Dank für 42 Jahre in der Vorstandschaft bedankte sich die Feuerwehr mit einem Blumenstrauß und einem Gutschein bei Franz Hager. Seine Tochter Marion, die in den letzten 6 Jahren als Kassier tätig war, wurde ebenfalls verabschiedet.

Generalversammlung 2019

Susanne Bibelriether 2.Kommandant

Neuwahlen bei der Feuerwehr Voglarn- Posten stellvertretender Vorstand geschafffen.

Neuwahlen standen auf der Tagesordnung der Feuerwehr Voglarn bei der Generalversammlung.

Vorstandsvorsitzender Norbert Reindl gedachte zunächst der verstorbenen Mitglieder Ludwig Wimmer und Hans Greiler. Aus dem Tätigkeitsbericht ging hervor, dass der Feuerwehr Voglarn 158 Mitglieder angehören, davon 36 weibliche Personen und 16 Kinder unter 14 Jahren. Der Schulungsraum wird nach wie vor sehr gut angenommen, Nachbarvereine und umliegende Firmen würden den Raum gerne nutzen, so Reindl.Aufgrund des erfreulicherweise guten Kassenstands wurde ein Mähroboter gekauft. Andreas Sageder wurde gedankt für die gute Pflege der Außenanlagen.

Erfreulicherweise gab es im vergangenen Jahr nur wenig Einsätze, nichtsdestotrotz wurden über 600 Stunden für Übungen und Jugendarbeit aufgewandt. Insgesamt wurden 1658 Stunden für die Feuerwehr Voglarn letztes Jahr geleistet, angefangen von den Küchendamen, die sich für die Verpflegung der Gäste bei Veranstaltungen bis hin zu Gerätepflege und Verwaltungsarbeiten.

Auch in die Datenschutzgrundverodnung wurden die Mitglieder eingewiesen, eine Satzungsergänzung wurde vom Vorstandsvorsitzenden vorgestellt, die von der Vorstandschaft bei einer Vorstandschaftssitzung vorher beschlossen wurde. Nach einer Satzungsänderung gibt es nun auch einen „eigenen“ stellvertretenden Vorstand. Dieser Posten wurde bis dato vom 1. Kommandanten übernommen.

Kommandant Alois Pangratz berichtete von den Terminen das ganze Jahr über. Angefangen bei der „Cold Water Challange“ bis zum dreitägigen Feuerwehrausflug nach Berlin waren wieder viele Veranstaltungen, Übungen und Einsätze zu absolvieren. Das Leistungsabzeichen wurde letztes Jahr von neun aktiven Mitgliedern mit Erfolg abgelegt. Dank dafür galt den Ausbildern Norbert Reindl und Anton Maroth. Das Feuerwehrzelt wurde neunmal aufgebaut, dafür wurde dem Zeltmeister Stefan Huber und den freiwilligen Helfern gedankt. Michael Hinterheller hatte der Feuerwehr für den Eingangsbereich in der Garderobe einen in Handarbeit gefertigten Schirmständer gespendet.

Kinderbetreuer Anton Maroth sagte, eine gut funktionierende Jugend sei die Zukunft der Feuerwehr. Über 180 Stunden Jugendarbeit wurden erbracht. Jugendwart Sebastian Hain, der entschuldigt war, hat letztes Jahr in der Feuerwehrschule in Regensburg den Lehrgang „Jugendwart“ besucht.

Eine einwandfreie Kassenführung wurde Marion Hager durch die Kassenprüfer Hans Ebner und Bettina Weideneder bestätigt. Für das Amt der Kassenprüfer für die nächsten Jahre haben sich Marion Hager und Josef Krautloher jun. zur Verfügung gestellt. Reindl bedankte sich bei Marion Hager, die sich als Kassiererin nicht mehr zur Wahl stellte, und bei Ehrenkassier Franz Hager für die lange Zeit in der Vorstandschaft. Auch er stellte sich nach 42 Jahren in der Vorstandschaft nicht mehr als Beisitzer zur Wahl.

Neugewählt werden mussten der 2. Kommandant und die Vorstandschaft. Als 2.Kommandant wurde Susanne Bibelriether einstimmig wiedergewählt. Als Vorstand wurd Alois Pangratz, als sein Stellvertreter Bernhard Hain gewählt. Kassier ist künftig Bettina Weideneder, Schriftführer Josef Sterner. Als Beisitzer wurden Norbert Reindl, Christian Ebner und Albert Zöls ebenfalls einstimmig gewählt. Vorstandsvorsitzender Norbert Reindl stellte sich nicht mehr zur Wahl, ihm wurde für die leistete Arbeit in den letzten sechs Jahren gedankt.

Fabian Voggenreiter, Elina Schinhärl und Christina Pflieger wurden per Handschalag in die Feuerwehr aufgenommen.

„Voglarn hat eines der schönsten Feuerwehrhäuser im Umkreis“, sagte Bürgermeister Manfred Hammer in seinem Grußwort. Durch den in viel Eigenleistung erstellten Anbau werden auch gesellschaftliche Belange durch den Verein übernommen.

Als Anregung für die nächsten Jahre wurde ein kleines „Weisert“ für die Mitglieder vorgeschlagen. Dies wird bei einer Vorstandschaftssitzung diskutiert.

Feuerwehrausflug Juni 2018 nach Berlin – schön war’s!

Freitag, 8.6.2018

12:00 Uhr Abfahrt FFW Haus Voglarn

ca. 16:00 Uhr Brotzeit Knacker und Brezen auf einer Autobahnraststätte

ca. 19:30 Uhr Ankunft im H 24 Hoteltow in der Potsdamer-Straße 53 Teltow

20:30 Uhr Abendessen Landhotel Diana gegen über vom Hotel .

Samstag, 9.6.2018

8:00 Uhr Abfahrt nach Fahlhorst in Uniform, 8.30 Uhr Eintreffen der Vereine, anschließend feierlicher Umzug durch den Ort.

10:00 Uhr Beginn der Wettkämpfe

ab 11:30 Uhr Mittagessen anschließend Rückfahrt zum Hotel

ca. 14:00 Uhr fährt der Wehrführer von Fahlhorst Klaus Klermit uns nach Berlin zu einer Stadtführung.

Anschließend lassen wir das Fest in Fahlhorst ausklingen oder man begibt sich mit der S-Bahn (15 min vom Hotel) nach Berlin.

22:30 Uhr fährt der Bus von Fahlhorst zurück ins Hotel.

Sonntag, 10.6.2018

9:00 Uhr räumen der Hotelzimmer, 9:30 Uhr Abfahrt

ca 12:00 Uhr Mittagessen im Gasthaus Frank Köditz

13:00 Uhr Besichtigung des Grenzland Museum Mödlareuth

ca. 15:00 Uhr Heimfahrt
Die Fahrtkosten übernimmt der Verein, Getränke und Brotzeit ist gesorgt.

Bitte mitnehmen: Uniform und unser Feuerwehr T-shirt (wer eins hat). Kosten für Übernachtung: Einzelzimmer 55,-Euro, Doppelzimmer 70,- Euro (pro Person 35,-) mit Frühstück (immer ab 7:00 Uhr)

Anmeldung: Bis 25.4.2018 bei Alois Pangratz Tel: 08548/911241 oder Handy: 0170/2667913

Generalversammlung 2018

Gerneralversammlung 2018k

Sie freuen sich über die gute Entwicklung bei der Voglarner Feuerwehr (v.l.): Die Mitglieder der Vorstandschaft zusammen mit Kreisbrandmeister Markus Stöckl (l.), Vorstandsvorsitzendem Norbert Reindl (4.v.l.), Bürgermeisterin Uschi Berthold (3.v.r.) und Kommandant Alois Pangratz (r.)

Die Feuerwehr Voglarn nimmt jetzt Kinder ohne Altersbeschränkung in den Verein auf, die Satzung wurde entsprechend geändert und einstimmig bei der Jahreshauptversammlung beschlossen.

Laut Vorstandsvorsitzendem Norbert Reindl sind diese Mitglieder ab 14 Jahre auch wahlberechtigt. Der spätere Eintritt in die Jugendfeuerwehr bleibe damit unverändert. Als Betreuer für die Kindergruppe stellte sich Anton Maroth zur Verfügung, der Kraft seines Amtes auch Mitglied der Vorstandschaft wird. Ein offener Beisitzerposten wurde ebenfalls besetzt: Gewählt wurde einstimmig Bernhard Hain.

In einer Schweigeminute wurde der im abgelaufenen Jahr verstorbenen Kameraden Sigfrid Dötter und Ludwig Wimmer gedacht.. Die Wehr hat 149 Mitglieder, darunter 29 Aktive und 8 Jugendliche. Höhepunkt im vergangenen Jahr sei das Einweihungsfest des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges gewesen. Der Schulungsraum der Wehr wird auch anderweitig genutzt, für heuer gibt es erste Terminreservierungen, zum Beispiel für den Vortrag „Digitale Medien, Paradies oder Hölle?“

Reindl nannte als Termin den Ausflug vom 8. bis zum 10. Juni nach Berlin, man wolle unter anderem am 85. Jubiläumsfest der Feuerwehr Fahlhorst teilnehmen. Gleichzeitig findet das Feuerwehrfest in Pleinting statt, so dass die Truppe gesellschaftlich gut gefordert ist. Der Maibaum, der beim Maifest aufgestellt wird, wird heuer von Thomas Sonnleitner gestiftet.

Rund 1615 Stunden seien an Einsätzen, Terminen und Veranstaltung  übers Jahr hinweg durch die Feuerwehr geleistet worden, so Kommandant Alois Pangratz. Der Feuerwehrführerschein sei an Michael Asen, Josef Hager, Sebastian Hain, Christian Pangratz, Daniela Sterner, Katrin Sterner, Bettina Weideneder und Alois Wimmer ausgehändigt worden, als „Fahrlehrer“ fungierten Bernhard Hain, Anton Maroth, Alois Sterner, Josef Sterner und Alois Pangratz. Beim Rückblick über die Aktivitäten der Feuerwehrjugend wurde von Jugendwart Sebastian Hain besonders die Jugendübung mit allen Gemeindefeuerwehren beim Anwesen Bock in Voglarn hervorgehoben.

Beschlossen wurde, die Amtszeit der Vorstandschaft und der Kassenprüfer auf sechs Jahre zu verlängern, die nächsten Wahlen finden somit 2019 statt.

Zweite Bürgermeisterin Uschi Berchthold würdigte den Mut der Feuerwehr, Kinder aufzunehmen. Als jüngste Besonderheit aus Voglarn  hob sie den Film von der Cold Water Challenge „Biberrettung“ hervor. Kreisbrandmeister Markus Stöckl sagte, „bei euch Voglarnern ist die Feuerwehrmitgliedschaft ja schon fast in die Wiege gelegt“. Ein Höhepunkt sei der Kauf des neuen Feuerwehrfahrzeugs gewesen. Es sei „gewaltig viel Arbeit“ zu tun gewesen, bis das Fahrzeug zusammengestellt, bestellt und eingeweiht war. „Das Geld von der Marktgemeinde Fürstenzell und den staatlichen Zuschüssen ist hier sehr gut angelegt. Schulungen und Weiterbildungen machen sich bezahlt“, sagte Stöckl. „Man sieht es immer wieder bei den Katastropheneinsätzen im Landkreis Passau, der mittlerweile routiniert und bestens auf Katastropheneinsätze vorbereitet ist“.